jetztzeit e.V. – politische Bildung
Geschlechterrollen
im Rap
Die Rapszene gilt als misogyn und queerfeindlich, insbesondere in einzelnen Untergenres, wie etwa dem Gangster-Rap. Fraglos handelt es sich dabei um mehr als ein Vorurteil, um eine spezifische „Szene“ zu diskreditieren – dem wollen wir uns in diesem Seminar durch drei inhaltliche Schwerpunkte annähern. Erstens, wie sieht die konkrete Diskriminierung von Frauen und queeren Menschen im Rap aus und inwiefern unterscheidet sich diese von anderen Formen von Frauen- und Queerfeindlichkeit. Zweitens, was ist notwendig, um eine Kritik an diesen Tendenzen der Rap-Kultur zu formulieren, die auch von Menschen in/aus der Rap-Kultur gehört und akzeptiert wird. Drittens wollen wir gemeinsam schauen, wie Rap-Musik genutzt werden kann, um die Thematik der Frauen- und Queerfeindlichkeit zu bearbeiten. Insbesondere der dritte Schritt kann auch mit besonderer Verschränkung zur Situation im Strafvollzug erfolgen. Dieser spezifische Aufbau in drei Schritten kann nur in mehrtägigen Seminaren sichergestellt werden, alternativ können jedoch Einzelaspekte auch in kürzeren Formaten angeboten werden.
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